Univ.Prof. Dr. Reinhard Obwegeser

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Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Myom

Bei einem Myom handelt es sich um einen gutartigen Tumor in der Gebärmutter.
 
Myome kommen bei Frauen in verschiedenen Größen vor und verursachen je nach Größe und Lage in der Gebärmutter unterschiedliche Beschwerden, darunter Schmerzen im Unterleib und verstärkte vaginale Blutungen. Vor allem größere Myome können Druck auf die umliegenden Organe und Strukturen wie Blase und Darm ausüben. In weiterer Folge kann es zu Funktionsstörungen dieser Organe kommen (erhöhter Harndrang, Blasenentleerungsstörungen, Verstopfung etc.).
 
Ursachen
Die Ursachen für das Vorkommen von Myomen bei Frauen sind bis heute nicht gänzlich geklärt, es gibt jedoch einen Zusammenhang zwischen dem Östrogenspiegel und dem Auftreten von Myomen. Die Pille führt nicht zu einem häufigeren Auftreten von Myomen.
 
Diagnose
Das Anamnesegespräch liefert die ersten wichtigen Hinweise auf die Erkrankung. Je ausführlicher die Schmerzen und andere Beschwerden beschreiben werden können, desto genauer kann das Myom vorab lokalisiert werden. Eine gynäkologische Routineuntersuchung inklusive einer Ultraschalluntersuchung kann die Diagnose in den meisten Fällen präzise absichern und liefert genaue Angabe zur Größe, Lage und zur Anzahl der Myome. Mittels Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung können die Myome zudem näher beurteilt werden.
Behandlung
Für die Behandlung von Myomen stehen unterschiedliche Therapieansätze zur Verfügung:
 
  • Medikamentöse Therapie: Die medikamentöse Therapie erfolgt im Regelfall bei leichten Beschwerden oder ergänzend zu einer anderen Therapie. Zum Einsatz kommen u.a. Gestagene und GnRH-Analoga. 
  • Ultraschall: Mittels fokussiertem Ultraschall kann das Absterben des Myomgewebes bewirkt werden, wodurch das Myom kleiner wird.
  • Myomembolisation: Bei dieser operativen Vorgehensweise wird die Blutzufuhr zum Myom unterbrochen, wodurch das Myom binnen einiger Wochen schrumpft. 
  • Myomenukleation: Bei einer Myomenukleation handelt es sich um eine operative Ausschälung vom Myom aus der Gebärmutter.
  • Hysterektomie: Die Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) erfolgt dann, wenn kein anderer vernünftiger Weg daran vorbei führt und wenn die Patientin mit dem Eingriff einverstanden ist. Eine Hysterektomie kann beispielsweise notwendig werden, wenn das Myom mit besonders starken Blutungen und einer Anämie einhergeht.
Ausgehend von einer sicheren Diagnose bespreche ich mit Ihnen alle in Frage kommenden Behandlungsmöglichkeiten und kläre Sie ausführlich über alle Risiken, Vor- und Nachteile auf. Gemeinsam entscheiden wir anschließend über einen passenden Therapieplan.
 
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