Dr. Thomas Douschan

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Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ist eines der am häufigsten durchgeführten bildgebenden Untersuchungsverfahren; innerhalb der pränatalen Diagnostik ist der Ultraschall die einzige Methode mithilfe welcher der Arzt und die werdende Mutter das ungeborene Kind in der Gebärmutter direkt und in Echtzeit beobachten können.

Die Sonographie basiert auf der unterschiedlichen Reflexion von Schallwellen durch die unterschiedlichen Körpergewebe - die Ultraschallwellen dringen in den Körper ein, werden von den inneren Oberflächen reflektiert und sogleich von einem Sensor im Schallkopf des Untersuchungsgerätes als Echo wieder aufgenommen und vom Ultraschallgerät in einem Bild dargestellt. Die einzelnen Bildpunkte ergeben sich dabei aus dem zeitlichen Abstand des Signals und dessen Intensität.

Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgen) kommt der Ultraschall ohne Strahlenbelastung aus und ist folglich für die werdende Mutter und für das ungeborene Kind völlig ungefährlich. Im Vergleich zum Röntgen handelt es sich also um eine völlig unbedenkliche und nebenwirkungsfreie Untersuchungsmethode.

In der Praxis wird der Ultraschall u.a. im Rahmen folgender pränataler Untersuchungen durchgeführt:

Ultraschalluntersuchung im Rahmen des Ersttrimesterscreenings
Das Erstsemesterscreening, auch als Combined-Test oder Nackenfaltenmessung bezeichnet, wird zwischen der 11. und der 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt und setzt sich aus einer Ultraschalluntersuchung und aus einer Blutuntersuchung zusammen. Die Untersuchungsergebnisse werden noch am Tag der Untersuchungen besprochen (innerhalb eines Termins in der Praxis).
 

Ultraschalluntersuchung/Organscreening

Das Organscreening erfolgt zwischen der 20. und der 23. Schwangerschaftswoche. Im Rahmen dieser Untersuchung sind bereits die ersten individuellen Gesichtszüge sowie koordinierte Bewegungen auf dem Bild erkennbar. Weiters liefert die Untersuchung dem Arzt Informationen über etwaige schwerwiegende Fehlbildungen des Kindes.
 

Wachstumsschall

Ab der 25. Schwangerschaftswoche lassen sich mithilfe der Ultraschalluntersuchung das Kindeswachstum, die Blutversorgung und die Plazentafunktion beurteilen. Auch mögliche Fehlbildungen, die sich erst nach der 22. Schwangerschaftswoche entwickelt haben, lassen sich im Rahmen des Wachstumsschalls entdecken.

Bei diesen Ultraschalluntersuchungen handelt es sich um ein erweitertes Untersuchungsangebot, welches ergänzend zu den im Rahmen des Mutter-Kind-Passes empfohlenen Ultraschalluntersuchungen in Anspruch genommen werden kann.

Im Rahmen des Mutter-Kind-Passes werden insgesamt drei Ultraschalluntersuchungen (zwischen der 8. und der 12. Schwangerschaftswoche, zwischen der 18. und der 22. Schwangerschaftswoche und zwischen der 30. und der 34. Schwangerschaftswoche) empfohlen, bei welchen vor allem der Schwangerschaftsverlauf und die allgemeine Entwicklung des Kindes kontrolliert werden.
 

Gynäkologische Untersuchung

Weiters ist die Ultraschalluntersuchung wichtiger Bestandteil der gynäkologischen Untersuchung - der Vaginal-Ultraschall wird mithilfe einer schmalen Ultraschallsonde durchgeführt und liefert Informationen über die Beschaffenheit der Gebärmutter, der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke.

Bei Fragen zur Ultraschalluntersuchung bin ich gerne persönlich für Sie da.
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